Juli 11

Herzlich willkommen!

Schön, dass du hier bist! Hier entsteht – so ganz langsam – ein Fantasy-Roman.

Die Feuer vergangener Tage.

Warum ich ihn nicht einfach in Word oder womöglich gar mit Stift und Papier geschrieben habe?

Ganz einfach, das habe ich. Viele, viele Zettel landeten, mit unleserlichen Hieroglyphen beschmiert, im Mülleimer, entweder, weil die Gelegenheit zum Schreiben im Nachhinein betrachtet vielleicht doch nicht die günstigste war – im Schwimmbad zum Beispiel oder als Beifahrer im Auto – oder weil sie den Heimtransport und die anschließende Durchsicht nicht überstanden haben – verwischt, unleserlich, zerknittert, nass geworden, vom Hund zerkaut….oder schlicht beim zweiten Lesen als nicht gut genug geschrieben bewertet.

Papier scheidet also aus. Und Word, Notepad, LibreOffice Writer und co.?

Tja. Hast Du schon einmal versucht, eine zuhause auf Deinem Computer gespeicherte Word Datei in Spanien im Urlaub über Teamviewer zu öffnen und zu bearbeiten?

Oder eine 179 Seiten umfassende Word Datei mit OpenOffice zu öffnen, in der Hoffnung, dass die Seitenzahlen, Absätze, Formatierungen usw. die gleichen bleiben mögen?

Hast Du schon einmal 5 Stunden über einer kaputten Festplatte gebrütet und versucht, eine Word’95 Datei wieder herzustellen ohne gültigen Lizenzkey für MSOffice..?

Oder mit der Google-Diktiersoftware über ein Android-tablet versucht, einen einzigen Satz mit korrekter Kommasetzung an ein großes, bestehendes Dokument zu ergänzen..?

Ja, ich schon. Natürlich ist inzwischen ein Großteil dieser technischen Probleme hinfällig, auch dank Cloudspeichersystemen wie Dropbox & co., und so könnte ich wohl, wenn ich wollte, einfach still vor mich hinschreiben.

Jedoch habe ich gemerkt, dass ich mir dann ständig selbst in den Schwanz beiße, eine Passage 15x überarbeite, ständig wieder von vorne beginne und keine wirklichen Fortschritte mache.

Vor allem ist dieser Blog also wegen Dir da. Damit Du mich fragst: Wie geht es weiter? Damit Du mir hilfst, Dinge zu verbessern, die wirklich verbessert werden müssen, und bei anderen Passagen einfach sagen kannst: Lass das, ist gut so, mach weiter.

Ausserdem hat die Arbeit mit einem Blog, der ja mehrere Kategorien haben kann, noch eine weitere und wie ich finde recht interessante Möglichkeit: Du kannst diesen Roman so lesen, wie Du es willst. Anstatt der Geschichte eines Protagonisten zu folgen und – wie bei einem Buch – nur dann die Szene zu wechseln, wenn der Autor das so vorgibt, kannst Du hier mit dem Teil beginnen, der Dir am besten gefällt, und später oder mittendrin zu einem der anderen Erzählstränge wechseln.

In jedem Fall erhoffe ich mir von diesem Projekt eigentlich nur, was sich jeder Autor von jedem Roman erhofft: gute Unterhaltung für Dich, mein Leser.

In diesem Sinne danke ich Dir bereits jetzt ganz herzlich für eure Aufmerksamkeit.